QR-Code oder NFC? So wählen Sie das richtige Medium für Ihren Betrieb
Beide Techniken bringen Gäste mit dem Handy auf eine Internetseite. Doch sie unterscheiden sich in Handhabung, Kosten und Einsatzort. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden. Dieser Vergleich zeigt, wann welches Medium sinnvoll ist.
Kurzvergleich
- QR-Code: Funktioniert mit jeder Handykamera, lässt sich überall drucken (Speisekarte, Rechnung, Fenster, Flyer) und kostet praktisch nichts. Der Gast muss die Kamera öffnen und den Code treffen.
- NFC: Ein Tap genügt, ohne Kamera und ohne Zielen. Dafür braucht es einen Chip im Medium und ein Handy mit eingeschaltetem NFC. Karten und Aufsteller mit Chip kosten mehr als ein Ausdruck.
Wann QR-Code die bessere Wahl ist
- Auf Papier und Drucksachen: Speisekarte, Kassenbon, Flyer, Plakat.
- Auf Schaufenster oder Schild, wo man aus Distanz scannt.
- Wenn Sie schnell und ohne Anschaffung starten möchten.
Wann NFC die bessere Wahl ist
- Am Tisch, an der Kasse oder am Tresen: Das Handy liegt ohnehin in der Hand, der Tap ist die kürzeste Geste.
- Wenn die Bewertung im Moment der Zufriedenheit entstehen soll – ohne Zwischenschritte.
- Wenn Karten oder Aufsteller hochwertig wirken sollen.
Warum die Kombination überzeugt
Eine Karte mit NFC-Chip und aufgedrucktem QR-Code deckt alle Fälle ab: Wer NFC hat, tippt. Wer NFC ausgeschaltet hat oder ein älteres Gerät nutzt, scannt. Beide Wege führen auf dieselbe Adresse – und beide werden gezählt, sodass Sie später sehen, welcher Weg bei Ihren Gästen beliebter ist.
Wichtig ist, dass hinter beiden dieselbe, von Ihnen steuerbare Adresse steckt. So bleibt alles flexibel: Wenn sich Ihr Ziel ändert, ändern Sie es an einer Stelle.
Gestaltung: Was ein QR-Code braucht
- Ausreichend Größe: mindestens etwa 2 × 2 cm, bei Scan aus Distanz entsprechend größer.
- Ruhezone: ringsum etwas freien Rand lassen.
- Guter Kontrast: dunkel auf hell. Farbige oder invertierte Codes werden nicht von jedem Gerät zuverlässig gelesen.
- Handlungsaufforderung: „Scannen und bewerten“ in einem kurzen Satz neben den Code.
Häufige Fragen
Ist NFC sicherer als ein QR-Code?
Beide können auf beliebige Adressen zeigen. Wichtig ist, dass der Chip gesperrt ist und der QR-Code nicht überklebt werden kann. Dann sind beide Medien gleichermaßen unkritisch.
Was kostet ein QR-Code?
Der Code selbst nichts. Kosten entstehen nur für Druck und Material.
Reicht ein QR-Code allein?
Für den Start ja. Wer die Bewertungsquote erhöhen möchte, profitiert von NFC, weil der Tap weniger Aufwand bedeutet als das Öffnen der Kamera.
Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.